Industrielle IoT-Monitoring-Dashboards mit ThingsBoard
Individuelle ThingsBoard-Dashboards für Gerätetelemetrie, industrielle Sensormesswerte, Anlagenzustand, Betriebstrends und Alarme.
Projektstatus: In Entwicklung
Digitaler Bergbau
Zustandsüberwachung, Flottentelemetrie, Personenschutz und Wetterüberwachung auf belastbarer Netzinfrastruktur für Tagebau und Untertagebau.
In vielen Bergwerken beruhen Entscheidungen noch auf Funksprüchen, Schichtberichten und Stichprobenmessungen. Ein Brecherlager fällt ohne Vorwarnung aus, die Disposition schätzt, wo sich die Muldenkipper befinden, und die Wetterverhältnisse in einer Strecke werden in Intervallen von Hand geprüft. Smart Mining schließt diese Lücken mit kontinuierlichen Daten aus Maschinen, Fahrzeugen und Grubenumgebung.
Ich verbinde über zehn Jahre Erfahrung in IT- und Netzwerkinfrastruktur, unter anderem im Bergbau, mit einem Masterstudium in IoT Engineering an der Hochschule Nordhausen. Als Berater und Ingenieur unterstütze ich Sie bei Bestandsaufnahme, Architekturentwurf und Umsetzung, vom ersten Sensor bis zum Leitstand-Dashboard.
Gestein dämpft Funksignale stark, und das Netz muss dem Abbaufortschritt auf Sohlen, Strossen und Fahrwegen folgen.
Fällt ein Bandantrieb, ein Brecher oder eine Wasserhaltungspumpe aus, steht oft die gesamte Prozesskette, obwohl sich der Schaden vorher angekündigt hat.
Gefährliche Gase, schwere Fahrzeuge und fehlende Kenntnis über den Aufenthaltsort von Personen erschweren die Reaktion im Ereignisfall.
Jeder Maschinenhersteller liefert sein eigenes Telematikportal, wodurch Informationen über denselben Betrieb verstreut bleiben.
Staub, Feuchtigkeit, Vibration und Temperaturschwankungen verkürzen die Lebensdauer von Sensorik, wenn Auswahl und Montage nicht passen.
Schwingungs-, Temperatur- und Strommessung an Antrieben, Getrieben, Pumpen und Brechern zur frühzeitigen Erkennung von Verschleiß.
Position, Lade- und Kippvorgänge, Betriebsstunden und Maschinenstatus machen den Förderzyklus transparent.
Näherungswarnsysteme auf Basis von UWB, BLE oder GNSS als zusätzliche Schutzebene neben bestehenden Sicherheitsregeln.
Zonenbasierte Ortung, vernetzte Kopflampen oder Tags und tragbare Gaswarngeräte, die Alarme an Träger und Leitstand melden.
Kontinuierliche Messung von Gasen, Temperatur, Feuchte, Staub und Wettermenge als Grundlage für Bewetterungsentscheidungen.
Mehrschichtiges Netz aus Glasfaser, Industrie-WLAN oder Mesh und LPWAN, zusammengeführt in ThingsBoard Dashboards.
Annahmen vom Schreibtisch halten der Realität unter Tage selten lange stand. Deshalb gehe ich in kurzen, überprüfbaren Schritten vor:
Ein Sensor ohne zuverlässige Verbindung liefert keinen Nutzen. Bei der Planung eines Grubennetzes trenne ich üblicherweise vier Ebenen:
Grundlagen dazu finden Sie in den Beiträgen Was ist Smart Mining? und MQTT im industriellen IoT.
Ziel ist ein Dashboard, auf dem die Schichtleitung in Sekunden erkennt, wo Handlungsbedarf besteht. Dazu werden Alarme nach Dringlichkeit priorisiert, getrennte Ansichten für Betrieb, Instandhaltung, Arbeitssicherheit und Management aufgebaut und Verlaufsdaten für Ursachenanalysen und Planung gespeichert.
Ebenso wichtig ist der Betrieb nach der Inbetriebnahme. Sensoren driften, Batterien entladen sich und das Grubengebäude verändert sich laufend. Gemeinsam mit dem Team vor Ort lege ich daher fest, wer den Gerätezustand prüft, wie neue Abbaubereiche in das Netz aufgenommen werden und in welchem Rhythmus Alarmgrenzen überprüft werden. Ein System, das niemand pflegt, verliert schnell das Vertrauen seiner Nutzer.
In der Regel nicht. Meist werden Sensoren und Gateways an Bestandsmaschinen nachgerüstet und vorhandene Steuerungen ausgelesen. Ein Austausch ist nur sinnvoll, wenn eine Nachrüstung technisch oder wirtschaftlich nicht vertretbar ist.
Üblich ist eine Kombination aus Glasfaser-Backbone, Funk- oder Mesh-Zugangspunkten in den Strecken und einem stromsparenden Funknetz für batteriebetriebene Sensoren. Die passende Mischung hängt von Grubengeometrie, Abbauplanung und vorhandener Infrastruktur ab.
Mit einem konkreten, teuren Problem, etwa der Überwachung des Vorbrechers oder eines Hauptbandes. Ein kleiner Pilot zeigt, wie Netz, Sensorik und Dashboard unter realen Bedingungen funktionieren.
Nein. Sie ergänzen zugelassene Sicherheitstechnik und betriebliche Regeln um Information und Auswertung, ersetzen sie aber nicht.
Individuelle ThingsBoard-Dashboards für Gerätetelemetrie, industrielle Sensormesswerte, Anlagenzustand, Betriebstrends und Alarme.
Projektstatus: In Entwicklung
Netzwerküberwachung, Konfigurationsautomatisierung, Routing-Optimierung und VPN-Verwaltung auf MikroTik- und Cisco-Geräten mit Fokus auf Zuverlässigkeit.
Projektstatus: Laufend
Smart Mining verbindet Maschinen, Menschen und Grubenumgebung mit einer gemeinsamen Dateninfrastruktur. Der Beitrag erläutert die Bausteine, die Besonderheiten von Tagebau und Untertagebau sowie einen Stufenplan.
Ein technischer Leitfaden zu MQTT in Industrial-IoT-Projekten: Publish/Subscribe, Topic-Design, QoS-Stufen, Retained Messages, MQTT 5, TLS-Absicherung und der Vergleich mit OPC UA und HTTP.
Ein Schichtenmodell für industrielle IoT-Systeme vom Sensor bis zur ERP-Anbindung, dazu die nichtfunktionalen Anforderungen und Betriebsmodelle, die über den langfristigen Erfolg entscheiden.
Beschreiben Sie Ihre Ausgangslage – vorhandene Anlagen, Standorte und Ziele. Sie erhalten eine ehrliche erste Einschätzung zu sinnvollen nächsten Schritten.